Das Programm für den November und Dezember

Am 14. Dezember um 19.00 Uhr
Weihnachtsfeier

Wieder im Lichtwarksaal,
Neanderstraße 22, Hamburg

Wie in den früheren Jahren findet die Weihnachtsfeier wieder im Lichtwarksaal statt.
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Am 18. Januar 2018 um 18.00 Uhr
In der dänischen Seemannskirche „Benediktekirken“ bekommen wir Besuch vom dänischen Botschafter aus Berlin.
Herrn Arne Friis Pedersen Sein
Thema wird noch bekanntgegeben.
Beachten Sie bitte die Anfangszeit: 18.00 Uhr.

Der Weihnachtsbasar in der dänischen Seemannskirche
findet am 17., 18., 19. und am 24., 25., 26. November statt.

Es gibt wieder wie in den Vorjahren eine gemütliche Kaffeestunde mit
Kaffee, Gløgg, leckeren Kuchen etc. Sie finden dort auch dänischen
Weihnachtsschmuck, einen kleinen Weihnachtsbasar und oberhalb der
Treppe die Braune-Kuchenbäckerei.

Das nordische Weihnachtskonzert – es ist das 22. – erklingt in der
Michaeliskirche am 18. Dezember um 14.00, 17.00 und 19.30 Uhr.

Die Preise sind gestaffelt nach Sitzordnung:
um 14.00 Uhr: 20,- Euro, 15,- Euro und 9,- Euro
um 17.00 und 19.30 Uhr: 28- Euro, 23,- Euro, 20,- und 11,- Euro
zuz 3,- Euro

Karten sind ab sofort erhältlich bei:
www.konzertkassegerdes.de und 040 31503378
oder in der Hauptkirche St. Michaelis

Folgende Künstler werden mitwirken:
Annete Heick (DK)
Lucia-Aufzug von der Eidersklolen SH
Frøya Gildberg (N)
Mitlandskoret (DK)
Elisabeth Rosengren (S)
Jonas Rendgbo (DK)
Odder Harmomnieorchester (DK)
Alles wird dirigiert von Charlotte K. Andersen

An den Tagen lädt die dänische Seemannskirche, Benediktekirken ab 15.00 Uhr zur traditionellen und gemütlichen Weihnachtsfeier mit Glögg, Weihnachtsgebäck und kleinem Weihnachtsbasar ein.

Am 2. November um 19.00 Uhr
Vortrag von Herrn Kürtz „Grönland einmal anders“.

Der Vortrag lässt zwar eher an einen James-Bond Thriller denken, bei dem der Autor seiner Phantasie keine Grenzen setzte. Doch statt Science Fiction zu sein, war das ominöse Projekt „Iceworm“ (Eiswurm) auf dem besten Wege, handfeste Realität zu werden. Verborgen im menschenleeren arktischen Nirgendswo des endlosen grönländischen Eispanzers hatte die US-Army dafür eine der wohl ungewöhnlichsten, geheimen Militärbasen angelegt: Camp Century.

Rückblick auf den Vortrag
Bildung für alle lebenslang“ von Claudia Knauer

Das dänische Bildungssystem unterscheidet sich grundlegend vom deutschen. Das wurde bim Vortrag in der dänischen Seemannskirche am 7. September sehr deutlich. Die Direktorin des Verbandes Deutscher Büchereien in Nordschleswig/Dänemark ist mit dem Bildungssystem vertraut und hat in ihrem Buch: „Dänemark – ein Länderporträt“ im Chr. Links Verlag ausführlich darüber geschrieben.

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Aktuelles aus Dänemark
Bornholm ist kürzlich vom internationalen „World Crafts Consil“ wegen ihrer erstklassigen Förderung von Glaskunst, Keramik und Textildesign als World Craft Region ausgezeichnet worden. Diese begehrte Auszeichnung wurde Bornholm als erste Region in Europa zugesprochen.

Die Non-profit Organisation fördert seit 1964 Kunsthandwerk und Design. Die Jury des WCC Europe ist von dem großen Einsatz des Kunsthandwerks und Design auf der schönen Felseninsel begeistert. Rund 100 Glasbläser und ebenso viele Keramik Hersteller und Textildesigner sowie weiter kreative Handwerker leben und arbeiten in der Kunstwerkregion auf Bornholm.

Herbst
Wenn ich im Herbst durch Gärten und Grünanlagen gehe, fällt mir sofort das Lied von Grundtvig ein: „Nu falmer skoven trindt om land Og fuglestemmen daler, al flygted storken over strand ham følge muntre svaler“

Sonderausstellung ANTON MELBY – Maler des Meeres
Im Altonaer Museum findet zur Zeit eine Sonderausstellung des dänischen Malers ANTON MELBY – Maler des Meeres statt. Die Ausstellung ist bis zum 4. Februar 1018 geöffnet.
Herr Dr. Hinrichsen hat sich bereit erklärt die Mitglieder des DDV am 22. November um 15.00 Uhr kostenlos durch Ausstellung zu führen. Nur der Eintritt muss bezahlt werden.

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Kennen Sie Dänemark?
Möchten Sie Dänemark und die Dänen kennen lernen oder möchten Sie Mitglied bei uns im Deutsch-Dänischen Verein e.V. werden? Dann rufen sie uns an: Telefon 040 796 34 82 oder schreiben Sie an uns: Deutsch-Dänischer Verein, Marietta Killinger, Bredengrund 16, 21149 Hamburg.

Hier ist Dänemark zu Hause
Dänische Seemannskirche „Benediktekirken“
Ditmar-Koel-Str. 2
20459 Hamburg
Telefon 040 37 13 00
www.dankirke.de




Jeden Sonntag wird um 11.00 Uhr zum Gottesdienst eingeladen.
Die Kirche ist offen:
Mittwoch von 10-14 Uhr
Donnerstag von 10-16 Uhr
Freitag 10-16 Uhr
Sonntag von 10-14 Uhr

Die Gottesdienste für den Herbst in der dänischen Kirche
12. November 11.00 Uhr
10. Dezember 11.00 Uhr
24. Dezember 16.00 Uhr
25. Dezember 11.00 Uhr
31. Dezember 17.00 Uhr

Das Altonaer Museum
Ständige Ausstellung: Facetten der Altonaer Stadtentwicklung Optische Wunderkammer, Historische Schifffahrt und vieles mehr. Das Altonaer Museum bietet Elbspaziergänge von 1,5 Stunden an. Informationen: Bookshop im Jenischhaus. Telefon 040 82 87 90, E-Mail info@altonaermuseum.de

Die aktuelle Mitteilung des Deutsch-Dänischer Vereins können Sie hier als PDF herunterladen:

DDV Mitteilung November/Dezember 2017 herunterladen...

Einen Werbeeintrag unserer Firmen-Mitglieder sehen Sie am Ende der DDV Mitteilung.

Vortrag: “Hans Christian Andersen und die neue Welt”

Titel: Vortrag: “Hans Christian Andersen und die neue Welt”
Ort: Dänische Seemannskirche, Hamburg
Beschreibung: Ein Vortrag von Herrn Johann de Mylius
Startzeit: 19:00
Date: 01-11-2012

Liederabend mit Dr. Hinrichsen

Titel: Liederabend mit Dr. Hinrichsen
Ort: Altonaer Museum, Hamburg
Beschreibung: Die Veranstaltung findet im FAM Raum im Altonaer Museum statt.
Wir bitten um Anmeldung.
Startzeit: 18:00
Date: 2012-11-22

Tranquebar, ein dänischer Handelsplatz in Ostindien

Titel: Tranquebar, ein dänischer Handelsplatz in Ostindien
Ort: Dänische Seemannskirche, Hamburg
Beschreibung: Vortrag von Prof. Dr. Krieger
Startzeit: 19:00
Date: 17.01.2013

Vortrag über Sören Kierkegaard

Titel: Vortrag über Sören Kierkegaard
Ort: Dänische Seemannskirche, Hamburg
Startzeit: 19:00
Date: 2013-02-14

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Professor Hinrichsen ist nun Ritter

Professor Dr. Torkild Hinrichsen ist nicht nur ein engagierter Kämpfer für die Museumslandschaft des Bezirks. Er setzt sich zudem erfolgreich dafür ein, das Verständnis für die dänische Kultur und Geschichte in Deutschland zu fördern. Dafür wurde er jetzt im Namen von Königin Margrethe II. zum Ritter des Dannebrog-Ordens ernannt. Im Beisein von Weggefährten, der Familie sowie dem dänischen Generalkonsul Claus Hermansen verlieh Botschafter Per Poulsen-Hansen aus Berlin Torkild Hinrichsen das Ritterkreuz. Er würdigte bei einem Empfang im Königlich Dänischen Generalkonsulat in Hamburg Hinrichsens Verdienste.
Er erwähnte besonders die Bücher des früheren Chefs des Altonaer Museums und dessen Außenstelle – das Rieck-Haus. Sie befassen sich beispielsweise mit den dänischen Weihnachts-Traditionen oder der dänischen Essenskultur. Poulsen-Hansen attestiert Hinrichsen zudem, dass er ein “perfektes, akzentfreies Dänisch mit einem reichen, charmanten Wortschatz” spreche. Nicht minder wortgewandt nutzt Hinrichsen die deutsche Sprache, wie seine launige Dankesrede bewies. Schon im Jahr 2008 durfte er übrigens für das Altonaer Museum den “Elbschwanorden” des Vereins Deutsche Sprache in Hamburg entgegennehmen – als Würdigung der Verdienste um die Förderung und Pflege der deutschen Sprache.

Quelle: Bergedorfer Zeitung (Ausgabe vom 24.05.2013, Seite 12)

Frauenschicksale auf dänischen Schlössern und Herrenhäusern

Veranstaltung am Donnerstag, 10. Oktober 2013

Die ehrwürdigen Herrenhäuser und Schlösser in Dänemark besitzen eine Schatzkiste mit faszinierenden Geschichten. Meistens drehen sich diese Geschichten um die seit Generationen dort wohnenden Besitzer, während die Angestellten, die dort ihrer täglichen Arbeit nachgingen in der Regel nicht erwähnt sondern im Nebel der Geschichte verschwunden sind. Fast ausnahmslos kommen Frauen in den alten Aufzeichnungen und Erzählungen – soviel man auch sucht – nicht vor, so als ob es sie nicht gegeben hätte. Doch es gab sie. Jørgen Hansen hat in den Schatzkisten vieler Schlösser und Herrenhäuser gesucht, hat sich mit ihren Schicksalen, mit ihrem Leben und Treiben beschäftigt und wird von ihnen erzählen. Auf seiner Reise besuchte er den Herrenhof Sæby in Nordjütland, Staarup Hovedgaard am Limfjord, Clausholm Slot auf Mols, Gram Slot in Nordschleswig (Sønderjylland), Broholm Slot auf Fünen, Ledreborg auf Seeland und Liselund auf Mön.

Jørgen Hansen hat sich über 40 Jahr mit dem Tourismus in Dänemark beschäftigt. Viele Jahre leitete er die dänische Tourismuszentrale in Hamburg; anschließend war er Direktor der Tourismuszentrale in Aarhus.

Rezept für dänische Braune Kuchen (Lucias Braune Kuchen)

Zutaten:

3 dl Schlagsahne
3 dl Sirup = 450 g (Zuckerrübensaft)
400-450 g (wenn möglich braunen) Zucker
3 TL Ingwer
3-4 gehäufte TL Zimt
etwas Zitronenöl
6 TL Natron
1 Prise Salz
1.200 – 1.400 g Mehl

Die Schlagsahne steif schlagen, danach den Sirup, Zucker, Ingwer, Zimt, Zitronenöl und Natron zugeben und gut mischen. Den größten Teil des Mehles einarbeiten. Den Rest braucht man für das Ausstechen.

Mindestens 24 Stunden kühl stehen lassen. Der Teig lässt sich gut verarbeiten. Er klebt kaum.

Ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze backen.
Guten Appetit.

Neujahrsansprache von Königin Margrethe II von Dänemark 2013

Die Feiertage um Weihnachten und Neujahr sind für die meisten von uns eine schöne Zeit. Es sind Festtage, an denen wir uns mit der Familie und mit Freunden treffen, uns entspannen, es uns gemütlich machen und die Sorgen des Alltags auf Abstand halten. Während es draußen dunkel und kalt ist und der Wind um die Häuserecken bläst, sitzen wir gemütlich beim Kerzenschein zusammen mit Menschen, die wir gern haben. Wir nehmen uns Zeit, die Gemeinschaft mit anderen zu genießen, etwas was wir all tags zu leicht vergessen.

Es werden immer große Erwartungen an Feier- und Festtage und auch an die Silvesterfeier heute Abend gestellt. Es wurde eingekauft und ringsherum in den Häusern geschmückt. Wir geben uns Mühe mit allem, denn weder Erwachsene noch Kinder dürfen enttäuscht werden. Vielleicht sind es unsere großen Erwartungen, die an Feiertagen zu Zwistigkeiten führen können. In vielen Familien sind Feste wie ein Puzzlespiel, das aufgehen muss; auch muss es gerecht zugehen: Wer feierte bei wem Weihnachten letztes Jahr und wo wird man in diesem Jahr sein ? Es ist nicht immer leicht, alle zufrieden zu stellen.

Glücklicherweise gelingt es oft die Probleme gütlich zu lösen. Doch es kann auch ernste Reibereien geben, die einen Schatten auf das Familienfest werfen. Es gibt jedoch auch Menschen, die gern ihre eigenen Probleme gegen die Sorgen anderer tauschen möchten, die ich eben beschrieben habe. Die Menschen, die es während der Festtage ernstlich schwer haben, sind oft die, die keine Familie haben, oder die eine Familie haben, wo schwere Probleme die Freude ersticken.

Ich möchte heute Abend gern meine besten Neujahrsgrüße an alle senden die mit Krankheit und Einsamkeit zu kämpfen haben sowie mit Missbrauch und Obdachlosigkeit. Ich sende meinen Gruß auch an die vielen, die die Feiertage nutzen, um denen zu helfen, die es am schwersten haben. Sie haben erfahren, wie viel Freude es einem gibt, wenn man anderen eine Freude bereitet. Ihr Einsatz ist unverzichtbar. Sie verdienen Anerkennung und großen Dank von allen.

Dänemark ist ein Land mit vielen verschiedenen Menschen, mit jung und alt oder irgendwo dazwischen. Einige wohnen auf dem Lande, andere in der Stadt, einige haben hier schon immer gewohnt, andere sind neu hinzugekommen. Aber wir sind alle ein Teil unserer Gesellschaft und teilen die Verhältnisse im Großen wie im Kleinen, im Guten wie im Schlechten. Wir sollten zwischen großen und kleinen Sorgen unterscheiden. Dänemark ist zwar ein kleines Land, aber wir sollten aufpassen, dass wir kein kleinliches Land werden. Wenn wir das bedenken, werden wir auch  verstehen, dass wir die Probleme nur lösen können, wenn wir uns einander zuneigen. Falls es nur der eine Zweig ist, der sich neigen soll, riskiert er zu brechen. Wir sollten solche Debatten nicht deckeln, sondern wagen, diejenigen zu führen, die geführt werden müssen. Das kann am Arbeitsplatz sein, in der Schule oder dort wo wir wohnen. Das wäre ein guter Anfang. Der nächste Schritt wäre, dass wir auch darauf hören, was andere zu sagen haben. So bekommen wir die Diskussion, von der wir lernen können. Es fordert Mut in eine Diskussion einzutreten aber auch ein offenes Mitgefühl zu zeigen.

Unser modernes Leben hat viele Vorteile, die wir nicht missen möchten. Wir haben Freiheit und  Wohlstand, wie es die vorigen Generationen niemals gekannt haben. Aber die Entwicklung hat auch ihren Preis. Es ist, als ob diese Vorteile in unserer abgehetzten Zeit verloren gehen. Alle die Hilfsmittel, die unser Dasein leichter machen sollten, machen es auch komplizierter und stellen ständig größere Anforderungen an uns. Wir sorgen uns um die Klimaveränderungen. Das sollten  wir auch tun. Manchmal aber vergessen wir, das Schöne zu genießen, den schönen Tag, die  Sonne, den frischen Wind und die wechselnden Jahreszeiten. Wir sorgen uns um die Probleme auf der anderen Seite der Erde. Das ist selbstverständlich auch wichtig; aber haben wir auch Zeit der Familie zu helfen, die direkt neben uns wohnt, und von der wir wissen, dass sie uns braucht? Die gegenwärtigen Probleme – unsere und die der ganzen Welt- sind uns bewusst, trotzdem sollten wir für eine Weile den Blick zurück lenken und auf eine Zeit zurückschauen, die für unser Land und unsere Gesellschaft wirklich kritisch war. Vor 70 Jahren mussten dänische Juden gerade während des jüdischen Neujahrs im Oktober flüchten. Mitten im Neujahrsfest und in den Tagen, die ganz gewöhnliche Werktage waren, mussten sie Hals über Kopf flüchten. Familien, Kinder und Alte befanden sich mit einem Mal in einer gewaltigen Krise. In kleinen Fischerbooten mussten sie über den Øresund flüchten, versteckt in feuchten und engen Laderäumen und mit Todesangst, wie die anderen Mitreisenden. Das sind Erlebnisse, die niemals vergessen werden. Sie machten auf uns alle einen großen Eindruck, auch auf uns, die sie nur erzählt bekamen. Das ist ein Ereignis, dessen Andenken wert ist, in Ehren gehalten zu werden. Denn als Männer und Frauen aus allen Gesellschaftsschichten – verschieden wie sie waren – spontan begannen Auswege zu suchen, Fluchtrouten zu organisieren und für Essen und Unterkunft zu sorgen – ohne an die eigene Sicherheit zu denken, da zeigte die dänische Gesellschaft ihre Stärke, auf die wir mit Stolz zurück denken können. Auch heute haben die Dänen nicht alle Wurzeln in derselben Religion noch Kultur, und sie sind auch heute unterschiedlich; aber genau so wie vor 70 Jahren muss die Verschiedenheit nicht im Wege stehen, um unseren Nachbarn und Landsleuten zu helfen – von Mensch zu Mensch. Die Reichsgemeinschaft besteht aus verschiedenen Völkern mit verschiedener Kultur und Sprache. Das müssen wir respektieren und anerkennen. Aber wir sind auch durch eine lange Geschichte verbunden, und wir werden all das schützen, was wir gemeinsam haben und was uns verbindet.

Wenn das Eis bei Grönland schmilzt, eröffnen sich neue Möglichkeiten für die Schifffahrt in Fahrwassern, die bislang nicht zugänglich waren. Gleichzeitig zeigen sich neue Möglichkeiten, um die reichen Ressourcen zu verwerten, zum Vorteil von Beschäftigung und Einnahmen. Diese Entwicklung hat aber auch eine große Verantwortung zu folge für alle, die beteiligt sind. Das gilt sowohl für die Wahrung der Sicherheit zur See, als auch hinsichtlich der empfindlichen Natur des Landes. Die faröische Gesellschaft hat schon einen Teil der Entwicklung durchlebt, der die grönländische Gesellschaft nun gegenübersteht. Aber genau wie auf den Færøerne ist man sich bewusst, dass man ständig von den natürlichen Ressourcen und der internationalen Konjunktur abhängig ist. Ich bin davon überzeugt, dass die Färinger auch künftig fähig sind, die Erfindungsgabe zu zeigen, die es braucht, um unter den Bedingungen zu navigieren. Wir alle bemerken die starke erhöhte internationale Aufmerksamkeit für das gesamte nordatlantische Gebiet. Das wird Grönland und die Færøer vor Beschlüsse von weitreichender Bedeutung stellen und wird Konsequenzen sowohl für die einzelne Gesellschaft als auch für die Reichsgemeinschaft im Ganzen haben.

Ich sende meine besten Neujahrswünsche und Grüße an alle in Grönland und an alle auf den Færøer. Ich denke mit Freude und mit Dankbarkeit an die große Gastfreundschaft, die wir immer genießen, wenn ich und meine Familie diese Teile des Reiches besucht haben, und an die Menschen dort, die unseren Herzen so nahe stehen.

Auch die Dänen in Südschleswig sind mit Dänemark durch einen starken Herzensbund verknüpft. Es freut mich immer zu sehen, dass so viele an dänischer Kultur und Tradition festhalten, und ich wünsche den vielen Vereinigungen und Institutionen und allen dänischen Heime ein gutes neues Jahr. Auch in diesem Jahr sind dänische Soldaten und andere Abgesandte auf gefahrvollen Posten überall in der Welt. Allen wünschen wir, sie wohlbehalten wieder nach hause kommen zu sehen. Ich danke ihnen für ihren Einsatz. Der Kronprinz und Prinz Joachim haben sie teils im Kosovo und teils in Afghanistan besucht. Sie sind, genau wie ich selbst, tief beeindruckt von ihrem Einsatz. Auch wenn die dänische Anwesenheit 2014 schrittweise geringer wird, bedeutet es nicht für alle ein abgeschlossenes Kapitel. Einige müssen mit physischen und psychischen Schäden weiterleben; das dürfen wir nicht vergessen. Ich wünsche jedem einzelnen, draußen wie zu Hause ein gutes neues Jahr. Am Silvesterabend verfolgen viele Dänen überall auf der Welt die Neujahrsfeierlichkeiten hierzulande. Ich wünsche jeden einzelnen von Ihnen, über alle Zeitzonen hinweg, ein gutes neues Jahr. Auch an alle, die heute Abend hier zu Lande auf ihren Posten sein müssen, damit unsere Gesellschaft sicher sein kann, sende ich meine guten Neujahrswünsche und meinen Dank für das, was sie im Laufe des Jahres leisten.

Nun bleibt nur noch für dieses Jahr danke zu sagen. Der Dank kommt vom Prinzgemahl und mir selbst und von unserer ganzen Familie. Ein Dank für alle freundliche Aufmerksamkeit und für die vielen herzerwärmenden Begegnungen und Grüße, die uns auch in diesem Jahr zuteil wurden. Das Jahr 2013 ist dabei zu verrinnen. Was das neue bringen wird, weiß keiner von uns, aber lasst uns zusammen mit Zuversicht hineingehen.

Ich wünsche für jeden ein gutes neues Jahr.
Gud bevare Danmark !

Übersetzung: Peter Teitge

Ausgebucht: Unsere Herbstreise nach Bornholm

Wir möchten Sie kurz informieren, dass unsere diesjährige Herbstreise nach Bornholm komplett ausgebucht ist. Vielen Dank für Ihre reges Interesse an unserer Reise.