Das Programm für den Herbst

7. September, 19.00 Uhr in der dänischen Seemannskirche
Claudia Knauer hält einen Vortrag über
„Bildung für alle lebenslang“

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Die Reise nach Aarhus ist ausgebucht. Wir treffen uns am 29. September 2017 am ZOB. Abfahrt um 7.00 Uhr. Bitte bezahlen Sie die Reise auf das Vereinskonto bis zum 1. September.

Für Oktober und November gibt es eine Änderung.
Die beiden Vorträge am 12. Oktober und 2. November werden getauscht.

Wir hören am 12. Oktober um 19.00 Uhr
Johan de Mylius vom H.C. Andersens Center aus Odense:
Er berichtet über sein neues Buch über H.C. Andersen „Livet og skriften“.
Ein Buch über H.C. Andersen.

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Am 2. November um 19.00 Uhr
Vortrag von Herrn Kürtz „Grönland einmal anders“
Der Vortrag lässt zwar eher an einen James-Bond-Thriller denken, bei dem der Autor seiner Phantasie keine Grenzen setzte. Doch statt Science Fiction zu sein, war das ominöse Projekt „Iceworm“ (Eiswurm) auf dem besten Wege, handfeste Realität zu werden.

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Am 14. Dezember um 19 Uhr
Weihnachtsfeier wieder im Lichtwarksaal

Rückblick auf die Premierenlesung
„Die Fliederinsel“ von Sylvia Lott

Aus dem Umschlag des Buches:
„In ihrem Ferienhäuschen auf der idyllischen dänische Insel Fünen entdeckt die Urlauberin Celia ein wunderschönes Fliedergemälde, das seit Jahrzehnten als verschollen galt. Ihre Vermieterin ist beim Anblick des Bildes tief bewegt und erzählt Celia die Geschichte ihrer Mutter, der jüdischen Malerin Ruth Liebermann…

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Rückblick auf die Tagesfahrt nach Lolland Juni 2017

Lolland und Fuglsang waren die Ziele unserer diesjährigen Tagesfahrt. Es ging dabei ausschließlich um Ziele auf der zweitgrößten Insel des Königreichs Dänemark, auf Lolland.

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Eine neue kurze Information über Kultur in Aarhus.
„Ein neues Kulturerlebnis für Jedermann“!

Von VisitDenmark erhielt ich folgenden Pressebericht: Aarhus erhält ein
neues, multifunktionales Kunstobjekt für Jedermann...

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Eine ungewöhnliche Kunstausstellung zeigt das Museum in Gl. Ry Mølle
(Skanderborg)

Unter dem Titel „Kunst hinter dem Stacheldraht“ zeigt das Museum Werke von Georg Glaubig und Gottfried Lossau, die nach ihrer Flucht aus dem deutschen Osten gegen Ende des zweiten Weltkrieges im Flüchtlingslager Ry interniert waren. Die beiden durften wegen ihres Talents das Lager verlassen, um zu malen, was die anderen Insassen nicht durften. Ihre Werke wurden an angestellte und Wachen des Lagers sowie an die lokale Bevölkerung gegen Naturalien verkauft.

Hier ist Dänemark zu Hause
Dänische Seemannskirche „Benediktekirken“
Ditmar-Koel-Str. 2
20459 Hamburg
Telefon 040 37 13 00
www.dankirke.de




Jeden Sonntag wird um 11.00 Uhr zum Gottesdienst eingeladen.
Die Kirche ist offen:
Mittwoch von 10-14 Uhr
Donnerstag von 10-16 Uhr
Freitag 10-16 Uhr
Sonntag von 10-14 Uhr

Ab den 9. August ist die Kirche wieder offen.
Gottesdienste sonntags um 11 Uhr.

Das Altonaer Museum

Ständige Ausstellung: Facetten der Altonaer Stadtentwicklung Optische Wunderkammer, Historische Schifffahrt und vieles mehr. Das Altonaer Museum bietet Elbspaziergänge von 1,5 Stunden an. Informationen: Bookshop im Jenischhaus. Telefon 040 82 87 90, E-Mail info@altonaermuseum.de

Die aktuelle Mitteilung des Deutsch-Dänischer Vereins können Sie hier als PDF herunterladen:

DDV Mitteilung August/September 2017 herunterladen...

Einen Werbeeintrag unserer Firmen-Mitglieder sehen Sie am Ende der DDV Mitteilung.

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Von Rhein-Main direkt in Dänemarks Norden

Vom 29. März 2015 an nimmt die Lufthansa eine neue Linie Frankfurt/M – Aalborgin ihren Sommerflugplan auf.

Mit 14 Verbindungen pro Woche wird sie die Urlaubsregion im Norden Dänemarks erreichen. 2 mal täglich fliegt die Lufthansa zur Kultur-und Universitätsstadt Aalborg. Der Flug dauert jeweils rund 1.Stunde und 40 Minuten.

Aalborg ist Dänemarks viertgrößte Stadt mit rund 120.000 Einwohner. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört neben der Budolfi Kirche, Jens Bangs Stenhus (r), das Graubrüderkloster (Gråbrødrekloster), auch Nordjyllands historiske Museum, die Altstadt und das erst im letztem Sommer eröffnete Musikhaus sowie das architektonisch herausragende Utzon- Center an der Hafenfront.

Rückblick auf die Weihnachtsfeier des Deutsch-Dänischen Vereines

Dieses Jahr gab es keinen Sturm, und keine S-Bahn hatte wegen des sehr stürmischen Wetters die Verbindung zum Norden Hamburgs eingestellt. Es lief alles wunderbar. Schon gegen 18 Uhr gaben sich die Mitglieder die Türklinke in die Hand. Der schöne, weihnachtlich geschmückte Saal füllte sich mit mehr als 40 Mitglieder und Freunden Dänemarks.

Dank der Hilfe einiger Mitglieder waren die Tische weihnachtlich gedeckt und der Weihnachtsbaum strahlte im Lichterglanz. Es gab eine Überraschung. Bei den Gedecken lagen kleine Tüten mit Keksen aus der Weihnachbäckerei im Bredengrund und ein feiner Reisebericht der Bornholmreise. Eine wirkliche Weihnachtsüberraschung, denn nur Monika Carstens und ich wussten davon. Der gemeinsame Bericht war am Tag zuvor fertig geworden.

Inzwischen war der vielen schon von früheren Weihnachtsfeiern bekannte dänische Bariton, Jesper Mikkelsen, und sein Pianist, Christian Biskup, eingetroffen.

Nachdem ich die adventlich gestimmten Mitglieder mit einem Gedicht von Hoffmann von Fallersleben: "Der Traum" begrüßt hatte, sang Jesper Mikkelsen sowohl bekannte wie etwas unbekannte dänische Weihnachtslieder. Andächtig lauschten wir der schönen Stimme.

In der Musikpause las Dr. Hinrichsen aus seinem kürzlich erschienenen Erzählungen "Huhn in Petroleum" vor. Danach war wieder Jesper und Christian Biskup an Reihe.

Mit fröhlicher Unterhaltung ging der Abend zu Ende. Ich bedanke mich sehr herzlich bei allen fleißigen Helfern, die auch hinterher erst ihre Hilfe einstellten, als das Auto vollgepackt war.

Danke!

Vortrag: “Hans Christian Andersen und die neue Welt”

Titel: Vortrag: “Hans Christian Andersen und die neue Welt”
Ort: Dänische Seemannskirche, Hamburg
Beschreibung: Ein Vortrag von Herrn Johann de Mylius
Startzeit: 19:00
Date: 01-11-2012

Liederabend mit Dr. Hinrichsen

Titel: Liederabend mit Dr. Hinrichsen
Ort: Altonaer Museum, Hamburg
Beschreibung: Die Veranstaltung findet im FAM Raum im Altonaer Museum statt.
Wir bitten um Anmeldung.
Startzeit: 18:00
Date: 2012-11-22

Tranquebar, ein dänischer Handelsplatz in Ostindien

Titel: Tranquebar, ein dänischer Handelsplatz in Ostindien
Ort: Dänische Seemannskirche, Hamburg
Beschreibung: Vortrag von Prof. Dr. Krieger
Startzeit: 19:00
Date: 17.01.2013

Vortrag über Sören Kierkegaard

Titel: Vortrag über Sören Kierkegaard
Ort: Dänische Seemannskirche, Hamburg
Startzeit: 19:00
Date: 2013-02-14

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Professor Hinrichsen ist nun Ritter

Professor Dr. Torkild Hinrichsen ist nicht nur ein engagierter Kämpfer für die Museumslandschaft des Bezirks. Er setzt sich zudem erfolgreich dafür ein, das Verständnis für die dänische Kultur und Geschichte in Deutschland zu fördern. Dafür wurde er jetzt im Namen von Königin Margrethe II. zum Ritter des Dannebrog-Ordens ernannt. Im Beisein von Weggefährten, der Familie sowie dem dänischen Generalkonsul Claus Hermansen verlieh Botschafter Per Poulsen-Hansen aus Berlin Torkild Hinrichsen das Ritterkreuz. Er würdigte bei einem Empfang im Königlich Dänischen Generalkonsulat in Hamburg Hinrichsens Verdienste.
Er erwähnte besonders die Bücher des früheren Chefs des Altonaer Museums und dessen Außenstelle – das Rieck-Haus. Sie befassen sich beispielsweise mit den dänischen Weihnachts-Traditionen oder der dänischen Essenskultur. Poulsen-Hansen attestiert Hinrichsen zudem, dass er ein “perfektes, akzentfreies Dänisch mit einem reichen, charmanten Wortschatz” spreche. Nicht minder wortgewandt nutzt Hinrichsen die deutsche Sprache, wie seine launige Dankesrede bewies. Schon im Jahr 2008 durfte er übrigens für das Altonaer Museum den “Elbschwanorden” des Vereins Deutsche Sprache in Hamburg entgegennehmen – als Würdigung der Verdienste um die Förderung und Pflege der deutschen Sprache.

Quelle: Bergedorfer Zeitung (Ausgabe vom 24.05.2013, Seite 12)

Frauenschicksale auf dänischen Schlössern und Herrenhäusern

Veranstaltung am Donnerstag, 10. Oktober 2013

Die ehrwürdigen Herrenhäuser und Schlösser in Dänemark besitzen eine Schatzkiste mit faszinierenden Geschichten. Meistens drehen sich diese Geschichten um die seit Generationen dort wohnenden Besitzer, während die Angestellten, die dort ihrer täglichen Arbeit nachgingen in der Regel nicht erwähnt sondern im Nebel der Geschichte verschwunden sind. Fast ausnahmslos kommen Frauen in den alten Aufzeichnungen und Erzählungen – soviel man auch sucht – nicht vor, so als ob es sie nicht gegeben hätte. Doch es gab sie. Jørgen Hansen hat in den Schatzkisten vieler Schlösser und Herrenhäuser gesucht, hat sich mit ihren Schicksalen, mit ihrem Leben und Treiben beschäftigt und wird von ihnen erzählen. Auf seiner Reise besuchte er den Herrenhof Sæby in Nordjütland, Staarup Hovedgaard am Limfjord, Clausholm Slot auf Mols, Gram Slot in Nordschleswig (Sønderjylland), Broholm Slot auf Fünen, Ledreborg auf Seeland und Liselund auf Mön.

Jørgen Hansen hat sich über 40 Jahr mit dem Tourismus in Dänemark beschäftigt. Viele Jahre leitete er die dänische Tourismuszentrale in Hamburg; anschließend war er Direktor der Tourismuszentrale in Aarhus.

Rezept für dänische Braune Kuchen (Lucias Braune Kuchen)

Zutaten:

3 dl Schlagsahne
3 dl Sirup = 450 g (Zuckerrübensaft)
400-450 g (wenn möglich braunen) Zucker
3 TL Ingwer
3-4 gehäufte TL Zimt
etwas Zitronenöl
6 TL Natron
1 Prise Salz
1.200 – 1.400 g Mehl

Die Schlagsahne steif schlagen, danach den Sirup, Zucker, Ingwer, Zimt, Zitronenöl und Natron zugeben und gut mischen. Den größten Teil des Mehles einarbeiten. Den Rest braucht man für das Ausstechen.

Mindestens 24 Stunden kühl stehen lassen. Der Teig lässt sich gut verarbeiten. Er klebt kaum.

Ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze backen.
Guten Appetit.

Neujahrsansprache von Königin Margrethe II von Dänemark 2013

Die Feiertage um Weihnachten und Neujahr sind für die meisten von uns eine schöne Zeit. Es sind Festtage, an denen wir uns mit der Familie und mit Freunden treffen, uns entspannen, es uns gemütlich machen und die Sorgen des Alltags auf Abstand halten. Während es draußen dunkel und kalt ist und der Wind um die Häuserecken bläst, sitzen wir gemütlich beim Kerzenschein zusammen mit Menschen, die wir gern haben. Wir nehmen uns Zeit, die Gemeinschaft mit anderen zu genießen, etwas was wir all tags zu leicht vergessen.

Es werden immer große Erwartungen an Feier- und Festtage und auch an die Silvesterfeier heute Abend gestellt. Es wurde eingekauft und ringsherum in den Häusern geschmückt. Wir geben uns Mühe mit allem, denn weder Erwachsene noch Kinder dürfen enttäuscht werden. Vielleicht sind es unsere großen Erwartungen, die an Feiertagen zu Zwistigkeiten führen können. In vielen Familien sind Feste wie ein Puzzlespiel, das aufgehen muss; auch muss es gerecht zugehen: Wer feierte bei wem Weihnachten letztes Jahr und wo wird man in diesem Jahr sein ? Es ist nicht immer leicht, alle zufrieden zu stellen.

Glücklicherweise gelingt es oft die Probleme gütlich zu lösen. Doch es kann auch ernste Reibereien geben, die einen Schatten auf das Familienfest werfen. Es gibt jedoch auch Menschen, die gern ihre eigenen Probleme gegen die Sorgen anderer tauschen möchten, die ich eben beschrieben habe. Die Menschen, die es während der Festtage ernstlich schwer haben, sind oft die, die keine Familie haben, oder die eine Familie haben, wo schwere Probleme die Freude ersticken.

Ich möchte heute Abend gern meine besten Neujahrsgrüße an alle senden die mit Krankheit und Einsamkeit zu kämpfen haben sowie mit Missbrauch und Obdachlosigkeit. Ich sende meinen Gruß auch an die vielen, die die Feiertage nutzen, um denen zu helfen, die es am schwersten haben. Sie haben erfahren, wie viel Freude es einem gibt, wenn man anderen eine Freude bereitet. Ihr Einsatz ist unverzichtbar. Sie verdienen Anerkennung und großen Dank von allen.

Dänemark ist ein Land mit vielen verschiedenen Menschen, mit jung und alt oder irgendwo dazwischen. Einige wohnen auf dem Lande, andere in der Stadt, einige haben hier schon immer gewohnt, andere sind neu hinzugekommen. Aber wir sind alle ein Teil unserer Gesellschaft und teilen die Verhältnisse im Großen wie im Kleinen, im Guten wie im Schlechten. Wir sollten zwischen großen und kleinen Sorgen unterscheiden. Dänemark ist zwar ein kleines Land, aber wir sollten aufpassen, dass wir kein kleinliches Land werden. Wenn wir das bedenken, werden wir auch  verstehen, dass wir die Probleme nur lösen können, wenn wir uns einander zuneigen. Falls es nur der eine Zweig ist, der sich neigen soll, riskiert er zu brechen. Wir sollten solche Debatten nicht deckeln, sondern wagen, diejenigen zu führen, die geführt werden müssen. Das kann am Arbeitsplatz sein, in der Schule oder dort wo wir wohnen. Das wäre ein guter Anfang. Der nächste Schritt wäre, dass wir auch darauf hören, was andere zu sagen haben. So bekommen wir die Diskussion, von der wir lernen können. Es fordert Mut in eine Diskussion einzutreten aber auch ein offenes Mitgefühl zu zeigen.

Unser modernes Leben hat viele Vorteile, die wir nicht missen möchten. Wir haben Freiheit und  Wohlstand, wie es die vorigen Generationen niemals gekannt haben. Aber die Entwicklung hat auch ihren Preis. Es ist, als ob diese Vorteile in unserer abgehetzten Zeit verloren gehen. Alle die Hilfsmittel, die unser Dasein leichter machen sollten, machen es auch komplizierter und stellen ständig größere Anforderungen an uns. Wir sorgen uns um die Klimaveränderungen. Das sollten  wir auch tun. Manchmal aber vergessen wir, das Schöne zu genießen, den schönen Tag, die  Sonne, den frischen Wind und die wechselnden Jahreszeiten. Wir sorgen uns um die Probleme auf der anderen Seite der Erde. Das ist selbstverständlich auch wichtig; aber haben wir auch Zeit der Familie zu helfen, die direkt neben uns wohnt, und von der wir wissen, dass sie uns braucht? Die gegenwärtigen Probleme – unsere und die der ganzen Welt- sind uns bewusst, trotzdem sollten wir für eine Weile den Blick zurück lenken und auf eine Zeit zurückschauen, die für unser Land und unsere Gesellschaft wirklich kritisch war. Vor 70 Jahren mussten dänische Juden gerade während des jüdischen Neujahrs im Oktober flüchten. Mitten im Neujahrsfest und in den Tagen, die ganz gewöhnliche Werktage waren, mussten sie Hals über Kopf flüchten. Familien, Kinder und Alte befanden sich mit einem Mal in einer gewaltigen Krise. In kleinen Fischerbooten mussten sie über den Øresund flüchten, versteckt in feuchten und engen Laderäumen und mit Todesangst, wie die anderen Mitreisenden. Das sind Erlebnisse, die niemals vergessen werden. Sie machten auf uns alle einen großen Eindruck, auch auf uns, die sie nur erzählt bekamen. Das ist ein Ereignis, dessen Andenken wert ist, in Ehren gehalten zu werden. Denn als Männer und Frauen aus allen Gesellschaftsschichten – verschieden wie sie waren – spontan begannen Auswege zu suchen, Fluchtrouten zu organisieren und für Essen und Unterkunft zu sorgen – ohne an die eigene Sicherheit zu denken, da zeigte die dänische Gesellschaft ihre Stärke, auf die wir mit Stolz zurück denken können. Auch heute haben die Dänen nicht alle Wurzeln in derselben Religion noch Kultur, und sie sind auch heute unterschiedlich; aber genau so wie vor 70 Jahren muss die Verschiedenheit nicht im Wege stehen, um unseren Nachbarn und Landsleuten zu helfen – von Mensch zu Mensch. Die Reichsgemeinschaft besteht aus verschiedenen Völkern mit verschiedener Kultur und Sprache. Das müssen wir respektieren und anerkennen. Aber wir sind auch durch eine lange Geschichte verbunden, und wir werden all das schützen, was wir gemeinsam haben und was uns verbindet.

Wenn das Eis bei Grönland schmilzt, eröffnen sich neue Möglichkeiten für die Schifffahrt in Fahrwassern, die bislang nicht zugänglich waren. Gleichzeitig zeigen sich neue Möglichkeiten, um die reichen Ressourcen zu verwerten, zum Vorteil von Beschäftigung und Einnahmen. Diese Entwicklung hat aber auch eine große Verantwortung zu folge für alle, die beteiligt sind. Das gilt sowohl für die Wahrung der Sicherheit zur See, als auch hinsichtlich der empfindlichen Natur des Landes. Die faröische Gesellschaft hat schon einen Teil der Entwicklung durchlebt, der die grönländische Gesellschaft nun gegenübersteht. Aber genau wie auf den Færøerne ist man sich bewusst, dass man ständig von den natürlichen Ressourcen und der internationalen Konjunktur abhängig ist. Ich bin davon überzeugt, dass die Färinger auch künftig fähig sind, die Erfindungsgabe zu zeigen, die es braucht, um unter den Bedingungen zu navigieren. Wir alle bemerken die starke erhöhte internationale Aufmerksamkeit für das gesamte nordatlantische Gebiet. Das wird Grönland und die Færøer vor Beschlüsse von weitreichender Bedeutung stellen und wird Konsequenzen sowohl für die einzelne Gesellschaft als auch für die Reichsgemeinschaft im Ganzen haben.

Ich sende meine besten Neujahrswünsche und Grüße an alle in Grönland und an alle auf den Færøer. Ich denke mit Freude und mit Dankbarkeit an die große Gastfreundschaft, die wir immer genießen, wenn ich und meine Familie diese Teile des Reiches besucht haben, und an die Menschen dort, die unseren Herzen so nahe stehen.

Auch die Dänen in Südschleswig sind mit Dänemark durch einen starken Herzensbund verknüpft. Es freut mich immer zu sehen, dass so viele an dänischer Kultur und Tradition festhalten, und ich wünsche den vielen Vereinigungen und Institutionen und allen dänischen Heime ein gutes neues Jahr. Auch in diesem Jahr sind dänische Soldaten und andere Abgesandte auf gefahrvollen Posten überall in der Welt. Allen wünschen wir, sie wohlbehalten wieder nach hause kommen zu sehen. Ich danke ihnen für ihren Einsatz. Der Kronprinz und Prinz Joachim haben sie teils im Kosovo und teils in Afghanistan besucht. Sie sind, genau wie ich selbst, tief beeindruckt von ihrem Einsatz. Auch wenn die dänische Anwesenheit 2014 schrittweise geringer wird, bedeutet es nicht für alle ein abgeschlossenes Kapitel. Einige müssen mit physischen und psychischen Schäden weiterleben; das dürfen wir nicht vergessen. Ich wünsche jedem einzelnen, draußen wie zu Hause ein gutes neues Jahr. Am Silvesterabend verfolgen viele Dänen überall auf der Welt die Neujahrsfeierlichkeiten hierzulande. Ich wünsche jeden einzelnen von Ihnen, über alle Zeitzonen hinweg, ein gutes neues Jahr. Auch an alle, die heute Abend hier zu Lande auf ihren Posten sein müssen, damit unsere Gesellschaft sicher sein kann, sende ich meine guten Neujahrswünsche und meinen Dank für das, was sie im Laufe des Jahres leisten.

Nun bleibt nur noch für dieses Jahr danke zu sagen. Der Dank kommt vom Prinzgemahl und mir selbst und von unserer ganzen Familie. Ein Dank für alle freundliche Aufmerksamkeit und für die vielen herzerwärmenden Begegnungen und Grüße, die uns auch in diesem Jahr zuteil wurden. Das Jahr 2013 ist dabei zu verrinnen. Was das neue bringen wird, weiß keiner von uns, aber lasst uns zusammen mit Zuversicht hineingehen.

Ich wünsche für jeden ein gutes neues Jahr.
Gud bevare Danmark !

Übersetzung: Peter Teitge

Ausgebucht: Unsere Herbstreise nach Bornholm

Wir möchten Sie kurz informieren, dass unsere diesjährige Herbstreise nach Bornholm komplett ausgebucht ist. Vielen Dank für Ihre reges Interesse an unserer Reise.